Mehr Rechte für behinderte Menschen sind uns in der SPÖ ein wichtiges Anliegen. Mit Minister Buchinger gibt es einen erfolgreichen Umsetzer für Neuerungen bei behinderten Menschen. Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit behinderter Menschen, die höher ist als bei anderen Bevölkerungsgruppen, wurde die Aktion 500 gestartet. Dadurch wurden Unternehmen dazu ermuntert auch behinderte Menschen anzustellen. Weiters gibt es das Unternehmensservice, das den Behördendschungel für Unternehmen bei der Anstellung behinderter Menschen unterstützt (es gibt nämlich eine Vielzahl an Förderungen und Hilfsmitteln, allerdings muss man sich da erst durchkämpfen und kein Unternehmen hat dazu Zeit). Gerade vor Verwirklichung steht das Projekt der "disability flexicurity"=Leiharbeit für behinderte Menschen. Sie sind beim Verleiher fix angestellt und dieser verleiht dann an andere Unternehmen. Ein neuer wichtiger Ansatz um mehr behinderte Menschen in Beschäftigung zu bringen und mit sicheren Arbeitsplätzen auszustatten.
Diskussion gab es bei den Grünen, da Haidlmayr nicht mehr kandidieren darf oder will. Ich präsentiere euch heute einen neuen Kandidaten aus Tirol , Günter Porta ist in Barrierefreiheit ein Spezialist, da er beim Bauamt tätig war und sich in den letzten Jahren stark für die SPÖ engagiert hat. Er fährt mit dem Rollstuhl und ist ein wichtiger Mitstreter für die Belange behinderter Menschen. Mehr Rechte sind nur im gemeinsamen Kampf behinderter und nciht behinderter Menschen durchzusetzen. 10 % der Bevölkerung sind behindert, davon gibt es in Österreich ungefähr 80.000 Menschen mit psychischen Behinderungen, 48.000 Menschen mit Lernbehinderung (früher wurde auch geistig behindert gesagt), 25.000 Rollstuhlfahrer, 9.000 gehörlose Menschen und 5.000 blinde Menschen. Im Anhang habt ihr den Bericht zur Lage behinderter Menschen in Österreich aus dem Jahr 2003. Ein neuer Bericht steht vor Fertigstellung.
Link: http://www.christinelapp.at/inhalte/presse/2008/2008_08_01.html



Christine Lapp
schreibt am 2008-08-02 12:19:33