Mit einem Kaffee „bewaffnet“ ging ich zur der von Nationalratspräsidentin Prammer ins Leben gerufenen Demokratiewerkstatt. Reges Treiben bereits in aller Früh in der „Werkstatt“, Schülerinnen und Schüler aus Oberösterreich sitzen an Schneidegeräten, arbeiten als RedakteurInnen und bereiten sich im Studio vor für das Interview. Professionell werden sie von den BetreuerInnen unterstützt und für ihre ersten Interviews vorbereitet.
Die Atmosphäre ist entspannt und ich wünschte ich hätte als Schülerin die Möglichkeit gehabt, Politik und Medien so kennenzulernen. Ich werde dreimal interviewt, welche Rechte Kinder haben, wie Gesetze entstehen und ob wählen mit 16 mehr Vor- oder mehr Nachteile hat. Schau ich mir diese junge interessierten gescheiten Menschen an, kann ich vollster Überzeugung sagen. Wählen mit 16 – das bringt nur Vorteile. Für nächste Mal habe ich mich schon angemeldet.



Bettina Stadlbauer
schreibt am 2007-12-17 15:48:48
demokratie lebt von information und vom bilden eigener meinungen in diskussionen, vom abwägen, welchen nutzen verschiedene szenarien für menschen bereit halten. dazu bedarf es öffentlicher räume für diskussion.
die spö hat dafür immer weniger möglichkeiten geboten, derzeit ist für mich als parteimitglied gar nicht mehr nachvollziehbar, wie veröffentlichte positionen entstehen. der letzte schlag ist die schließung der zukunfts-werkstatt. welche möglichkeiten an demokratie mitzuwirken können sie den jungen also anbieten? und welche uns älteren parteimitgliedern? ausser posten von mails und schreiben von briefen?