Am Sonntag war ich bei der Eröffnung des zweitens Teiles des "Weges der Erinnerung" durch die Leopoldsstadt. In Anbetracht dessen, dass in nicht all zu weiter Zukunft der Tag kommen wird, an dem die Überlebenden nicht mehr die Möglichkeit haben werden, über die Shoa zu erzählen, halte ich Aktionen wie diese für eine überaus gelungene Auseinandersetzung mit der Geschichte im eigenen Umfeld. Ganze Hausgemeinschaften haben so begonnen, die Schicksale ihrer ehemaligen MitbewohnerInnen zu recherchieren und sich aktiv mit der Enteignung, der Vertreibung und all zu oft der Ermordung ihrer einstigen NachbarInnen zu beschäftigen.
Für eine passende Adaptierung dieser Idee für Favoriten suche ich MitdenkerInnen und MitstreiterInnen!



Petra "Penny" Bayr
schreibt am 2007-11-13 22:24:40