Untergetaucht in den aktuellen Nachrichten ist, dass die Steuerreform vom letzten Jahr voll gewirkt hat und die ÖsterreicherInnen mehr Geld zur Verfügung hatten, was zum Abfedern der Krise sehr wichtig ist. Der Konsum der Österreicherinnen hat sich als Schutzschild in der Krise erwiesen. Es kommt darauf an, dass dieses Pflänzchen weiter gedeihen kann, damit unsere Wirtschaft eine positive Kraft verspüren kann. Deswegen sind Investitionen und Maßnahmen zu mehr Beschäftigung unabdingbar. Klug Sparen in einem Mix aus Invest und Effizienzsteigerung ist wesentlich effektiver . "Die Kaufkraft der Österreicher hat sich 2009 trotz Krise erhöht. Der nominelle Zuwachs erreichte laut KMU Forschung Austria 4,6 Prozent gegenüber dem Jahr davor. In Summe standen Einkommen in Höhe von 135 Mrd. Euro zum Ausgeben zur Verfügung. Dank der marginalen Jahresinflation von nur 0,5 Prozent stieg die Kaufkraft real um 4,1 Prozent. ...Fiskal- und sozialpolitische Maßnahmen hätten sich im Vorjahr positiv auf die Kaufkraft der Bevölkerung ausgewirkt und so zu einem stabilen Konsumklima beigetragen." so wird eine Studie der KMU-Forschung Austria in der APA zitiert.
Darauf gilt es auch bei der Erstellung von Budgets zu achten. Aussagen, wir hätten über unsere Verhältnisse gelebt, richten sich meiner Meinung an jene Manager, die Boni trotz Flaute kassieren und an jene, die mit Währungen und Rohstoffen spekulieren und dabei auf sinkende Kurse setzen, um dann hohe Gewinne einzustreifen. Jede Gurke muss in Europa ein gewisses Maß haben, warum gilt das nicht für finanzielle Tranksaktionen?Mühsam schleppen sich europäische Regierungschefs dahin, doch der kommende G 20 Gipfel kann sich nicht auf Eingriffe in Finanzsysteme einigen. Ist das der einzige Bereich, der keine Kontrolle verträgt? Mehr Demokratie für den Finanzsektor - Zeit wird´s.



Christine Lapp
schreibt am 2010-06-09 11:26:19