
Verein Viele:
Sehr berührend war für mich in der Früh der erste Termin. Ich habe Frauen getroffen, die überhaupt noch nie schreiben und lesen gelernt hatten und sich gerade sehr bemühen und viel Freude dabei haben und auch sehr stolz über jeden kleinen Fortschritt sind. Eine junge Frau, die noch nicht weiß, welche Krankheit ihr Kind hat, selbst die Sprache noch nicht kann, wird begleitet, bis sie die Diagnose erfährt. Vielleicht ist ihr Kind gehörlos und wird bald eine gute Therapie beginnen können.
Kindergartenprojekt Rucksack:
Super motivierte Mütter mit Migrationshintergrund die Trainer für andere Mütter sind, damit sie mit ihren Kindern daheim in der Muttersprache für die nächste Woche vorarbeiten können, was im Kindergarten durchgenommen wird.
War Feuer und Flamme weil ich glaube, dass dieses spielerische Lernen einen Mehrwert darstellt. Sollte man in ganz Österreich anbieten.
Radiofabrik:
Ziemlich beeindruckt hat mich die Radiofabrik, wo Radio von und für MigrantInnen gemacht wird. Insgesamt über 300 ehrenamtliche Mitarbeiter helfen mit.
Das gemeinsame Interview mit LH Burgstaller war eine coole Sache.
Jugendzentrum IGLU:
Das Treffen mit den Jugendlichen mit Migrationshintergrund war sehr angenehm. Ich war überall mit dabei, beim Tischtennis, beim Wutzeln. Es war ihnen nicht lästig und wir sind ins Gespräch gekommen.
Mich hat ein Junge gefragt: Wer sind sie? Ich habe ihm gesagt, dass ich die Frauenministerin bin. Seine nächste Frage war: Was verdienen sie? Ich habe es ihm gesagt und daraufhin hat er gemeint, es haut ihn um.
Der Besuch war sehr lässig.









Gabriele Heinisch-Hosek
schreibt am 2010-03-20 08:47:33