...die welt auch. gemeinsam sport machen ist eines der vielen dinge, das in einer gesellschaft verbindendes vor trennendes stellt. die initiative fußball verbindet weist darauf hin - und darauf, wie absurd oft die realität österreichischer fremdenrechtspraxis ausschaut. hier ist es der top-nachwuchskicker bernard karrica, der abgeschoben wurde, obwohl er bestens integriert war und damit aus vielen freundschaften und vor allem seiner fußball-passion in österreich gerissen wurde.
auf der einen seite ist immer wieder die rede davon, "die ausländer" seien zu wenig integriert. jetzt einmal abgesehen von dieser pauschalisierung: natürlich ist es richtig und notwendig, alles dafür zu tun, dass zuwanderer in die gesellschaft integriert werden, zugang zu bildung, jobs und öffentlichem leben haben und damit nicht parallelgesellschaften entstehen. und genauso richtig ist es, von zuwanderern auch die bereitschaft zu erwarten, ihren part dabei aktiv zu spielen, vom sprache lernen bis zum sich-an-regeln-halten. absurd wirkt es nur, wenn auf der anderen seite immer wieder fälle wie den von bernard karrica gibt. fälle, in denen gut integierte junge menschen einfach abgeschoben werden. deshalb unterstütze ich die initiative für ein humanitäres bleiberecht für den jungen sportler.
Sie werden in Armut und Aussichtslosigkeit gestürzt, obwohl sie hier ngut integriert sind.
Das ist jedesmal eine massive Grundrechtsverletzung und nicht NOT WENDIG. Es wendet keine Not sondern schafft Notu nd Chaos.
Es ist höchste Zeit, diese Deportationen öffentlich anzuprangern und zu ächten!
Schliesslich haben wir nicht 1938 und einen totalitären Staat, sondern 2010 und eine Demokratie und angeblich auch einen Rechtsstat.
Den sollten wir einfordern. Denn das Gesetz basiert auf den Menschenrechten und den Grundrechten. Es bietet genug Ermessensspielraum, solche Verfahren für die Betroffenen positiv abzuwickeln und besonders dem Humanitären Aspekt Rechnung zu tragen!