Die letzten Vorbereitungen für den Simmeringer Weiberball werden erledigt. Wir sind ein Team von 38 Frauen, die an diesem Abend alles zur guten Unterhaltung unserer Gäste beitragen. Mehr als 400 Frauen besuchen den Simmeringer Weiberball. Sie kommen aus Nickelsdorf, aus St. Pölten aus Perchtoldsdorf und natürlich aus Simmering. Wir freuen uns über Besucherinnen aus Favoriten und anderen Bezirken. Diesmal ist das Motto "Männer" weil wir nämlich Schnitten als Ballspende hergeben, die fast so ähnlich klingen.
Wolfgang Aster ist unser bester Musiker, der die letzten zehnmal ebenfalls dabei war. Im Foyer gibt es diesmal wieder Karaoke und um Mitternacht tritt ein junger Favoritner auf, der auf dem Weg nach oben im Showgeschäft ist: Vincent Bueno, bekannt als Contest Gewinner und als Dancing Star. Zu Besuch kommt auch Barbara Prammer, die schon vor einigen Jahren zu Gast war und den Weiberball dann auch gleich in Linz eingeführt hat.
Wir freuen uns auch über den Besuch von Stadträtin Sandra Frauenberger, die ja in Simmering aufgewachsen ist. Diesmal trifft sie auf unserem Ball Friseurin Doris Zerava, die ihr in Jugendjahren so manch witzige Frisur gemacht hat.
Eine kommunale Top-Journalistin beehrt uns ebenso mit ihrem Besuch, nämlich Sandra Ritzberger von der Bezirkszeitung, die erstmals zum Weiberball kommt. Ihre Freundin Niddl begleitet sie beim Kennenlernen des Weiberballs.
Ein empörter Mann hat sich schon im Internet darüber aufgeregt, dass bei dieser Veranstaltung nur Frauen zugelassen sind. Hat er lange dazu gebraucht, zehn Jahre... Allerdings weiß er nicht, dass wir schon einige Male Männer als Gäste hatten. Diese hatten aber solche High Heels und Kleider an, dass so manche Ballbesucherin vor Neid erblasst ist.
Reminiszenzen an die früheren Weiberbälle sind auf www.christinelapp.at zu finden. Viel Spaß beim Durchklicken.



Christine Lapp
schreibt am 2010-02-16 17:33:09
Sie hätten mich ruhig beim Namen nennen dürfen, da ich zu meinen Aussagen stehe. Ihr Argument ich hätte lange dazu gebraucht (10 Jahre) um zu bemerken dass es diesen Ball gibt weist darauf hin, dass Sie meinen Beitrag nicht aufmerksam gelesen haben.
Ich habe kritisiert, dass die sozialdemokratische Frauenministerin es als Diskriminierung wertet, wenn Personen auf Grund ihres Geschlechtes nicht in ein Lokal eingelassen werden. Das war auch der Tenor meines Beitrages.
Persönlich bin ich dafür, dass jede Gesellschaft das Recht hat unter sich zu verweilen, wenn sie dieses wünscht. Auch einem Veranstalter oder Lokalbetreiber muß es freigestellt sein, sich sein Publikum aussuchen zu können.
Zu der von Ihnen angeführten langen Wartezeit möchte ich noch ergänzen, dass es mein Online-Magazin www.erstaunlich.at erst seit knapp über einem Jahr gibt.
Ich hoffe doch, Ihnen mit diesen Zeilen meinen Standpunkt näher gebracht zu haben.
MfG
Erich Reder