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FotoBlog siegi.net

Die Kamera ist im Alltagsleben nicht immer dabei, ich werde dennoch versuchen, halbwegs regelmäßig diesen Blog mit Fotos zu füllen - und diese zu kommentieren. Die Blogeinträge können - müssen aber nicht - mit der offiziellen Meinung der SPÖ übereinstimmen. Meine Website http://www.lindenmayr.spoe.at/

Von der Erbärmlichkeit des Herrn Strache

Siegi Lindenmayr schreibt am 2010-02-14 11:42:47

StracheFoto: "Österreich" oe24.at


Nun liegen also die ersten Ergebnisse der Wiener Volksbefragung vor. Knapp 25% der Wiener wahlberechtigten Bevölkerung hat teilgenommen. Die Stimmkarten, die persönlich abgegeben worden sind, wurden bereits ausgezählt, die bislang eingelangten Briefstimmzettel werden am Montag ausgewertet. Die Zahl der Briefstimmzettel ist um ein Vielfaches höher, daher kann eine seriöse Antwort nach dem Ergebnis – insbesondere beim Thema 24-Stundenbetrieb U-Bahn – erst Montag gegeben werden. Dass die Oppositionsparteien keinen Erfolg sehen werden, ist billig und war zu erwarten. Auf die Spitze treibt es aber wie immer der größenwahnsinnige selbsternannte Bürgermeisterkandidat HC Strache. Er spricht von einer „erbärmlichen“ Beteiligung. 281.145 Stimmkarten sind bis jetzt eingelangt, über 300.000 werden es wohl werden. An der letzten Wiener Gemeinderatswahl haben sich 694.515 Wienerinnen und Wiener beteiligt. D. h. jetzt schon sind 40% der damals abgebenen Stimmen erreicht worden. Strache bschimpft also zumindest 40% der Wienerinnen und Wiener als erbärmlich. Herr Strache, das spricht für sich und zeigt, wes Geistes Kind Sie sind.  

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Kommentare

Waltraut Kupf am 2010-02-14 15:07:19

Erbärmlichkeiten

Wenn Strache sagte, die Beteiligung an der Volksbefragung sei erbärmlich, so beschimpft er damit keine Wähler oder Wählerinnen. Eine erbärmliche Beteiligung bedeutet lediglich, daß viele Leute der Befragung ferngeblieben sind, und das läßt sich sowohl negativ als auch positiv interpretieren. Auch hat er erst in neuerer Zeit gesagt, er rechne mit einer Koalition zwischen Rot und Schwarz, womit er wohl kein "selbsternannter " Bürgermeisterkandidat mehr ist. Von wem werden eigentlich andere Kandidaten "ernannt"? Sind die auch "selbsternannt" oder werden die von ihren Parteien aufgestellt? Da könnten ja der Herr Lindenmayr oder ich uns ebenfalls selbst ernennen.

Sascha Faderny am 2010-02-14 23:10:46

Klarstellung zur Beteiligung

Es wurde bereits im Dezember 2009 von Bürgermeister Dr. Michael Häupl über die Medien kommuniziert, dass ab einer Beteiligung von ca. 25% das aktuelle Volksbegehren für die Stadt Wien als Erfolg gewertet wird.

--> An die Wr. Opposition:
So what's the problem, ihr schwarz-blau-grünen Wichtigtuer?!

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