Gestern hat es in Oberösterreich und auch in Deutschland für die Sozialdemokratie ordentlich gekracht. Die WählerInnen schenken uns zu wenig Vertrauen. Nun gilt es Änderungen zu machen, um besser wahrgenommen zu werden und wieder Vertrauen zu gewinnen. Ecken und Kanten gehören her, denn als Kukidentpartei fallen unsere Zähne von alleine aus. Umverteilung, Gerechtigkeit, bessere Bildung, neue Lebenschancen, bessere Umwelt - Themen gibt es genug. Dazu gehört auch programmatisch und im internationalen Rahmen diskutiert. Welchen politischen Entwurf planen wir für die nächsten 20 oder 30 Jahre? Hören wir auf, an die Schlagzeilen des heutigen Tages zu denken und entwickeln wir unsere Grundfesten, Positionen, die für uns Eckpfeiler sind, an denen wir die Alltagspolitik emporranken lassen können. Wir können es nicht allen recht machen, denn wenn wir wischi waschi Politik machen, werden wir auch wischi waschi von den WählerInnen behandelt.



Christine Lapp
schreibt am 2009-09-28 13:24:37
Roman Allmeder
am 2009-09-29 05:26:16
Barbara Gerhold
am 2009-09-29 12:57:08
Zur Zeit scheint aber das Gegenteil gelebt zu werden. Zudecken und Schönreden. Marketingtechnisch scheint das in Ordnung, eine Partei führt man so aber nicht. Was den Menschen unter den Nägeln brennt, wollen sie zumindest beim Namen genannt wissen. Wenn es schon keine schnellen Lösungen für sie gibt, so wollen sie das Bemühen um sie spüren. Das Bemühen, dass sich jemand aufrecht Gedanken um ihr Wohl macht.
Das ist es was den Menschen fehlt. Dazu bedarf es aber einer intellektuell und humnanistisch hochstehenden Führungsriege mit tiefen Wurzeln und aufrechtem Gang.