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Frauen-Leben

Blog der Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst

gleich=fair: Vorbild Schweden

Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2009-09-25 15:49:11

 


Schweden



 


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Ich muss gestehen, dass Einkommenstransparenz zu einer Verringerung der Einkommensschere beitragen könnte, habe ich mir nicht selber ausgedacht. Sondern ich habe mir das Erfolgsmodell aus Schweden abgeschaut. In Sachen Gleichstellung gehört Schweden ja sowieso zu den besten Ländern der Welt. Frauen werden in der Arbeitswelt gefördert und Diskriminierungen auf Grund des Geschlechts verhindert beziehungsweise bekämpft. Da konnte ich mir erst vor kurzem bei einem Besuch in Stockholm ein Bild davon machen. Ich muss sagen, ich war ganz schön beeindruckt!


Ich habe mit Vertreterinnen und Vertretern der zuständigen Behörden (Antidiskriminierugnsombudsstelle - www.do.se ) , der Arbeitgeber (Schwedische Industriellenvereinigung - http://www.svensktnaringsliv.se/)   und den Gewerkschaften (http://www.lo.se/)  gesprochen und Betriebe (Firma Nycomed: www.nycomed.com) besucht, die anonyme Gehaltslisten erstellen und Gleichstellungspläne umsetzen müssen.


Und ich muss sagen: Ich bin sehr beeindruckt. Die Einkommensunterschiede sind deutlich geringer als bei uns. Frauen verdienen in Schweden nur um 6 Prozent weniger als Männer – nur deshalb, weil sie Frauen sind. In Österreich macht der Unterschied 12 bis 15 Prozent aus. Das Modell der verpflichtenden Berichterstattung der Betriebe hat sich damit als wirkungsvoll erwiesen, wenn es darum geht, Ungerechtigkeiten bei den Einkommen abzustellen. Mehr Infos zum schwedischen Modell hier: http://frauen.bka.gv.at/site/6804/default.aspx


 

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