Zwei Tage Untersuchungsausschuss sind erledigt. Dabei trat ein fast beängstigendes Bild auf. Polizeibeamte ermitteln unter Aufsicht des zuständigen Staatsanwaltes ohne Gegencheck, ob die Ermittlungen dem Recht entsprechen. Ziemlich alleingelassen sitzt der Beamte im Saal. Auch der zuständige Staatsanwalt kommt ziemlich schnell durcheinander. Nach den ersten Befragungen ist klar, dass es bei der Justiz Veränderungen geben muss, dass diese nicht losgelöst im Staatsgefüge erscheint. Die Akustik im Abgeordnetensprechzimmer ist katastrophal, da wir neben einer quietschenden Tür sitzen, verlangen wir ständig, dass lauter gesprochen wird - erinnert mich an Pensionistenfahrten, wo immer gleich gerufen wird: "Geht das nicht lauter!!!" Pilz und Stadler arbeiten sich ab, als ob sie eine Auszeichnung für besondere Fragemethoden bekommen wollen. Das hat nichts mehr mit Sachlichkeit und Aufklärungsarbeit zu tun, das offenbart den ständigen Bestätigungswunsch, dass sie die Besten seien. Auch wenn die Sachverhalte bereits dreimal dargelegt sind, bohren sie nach.
Wir teilen uns die Arbeit und die Fragen auf und arbeiten in einem guten Team.



Christine Lapp
schreibt am 2009-09-09 16:42:16