Heute Bundesländertag in Oberösterreich: Für mich ein sehr interessanter und erfolgreicher aber auch ob der Fülle an unterschiedlichen Terminen sehr anstrengender Tag.
Schon um 8.30 Uhr in der Früh – für meinen Geschmack sehr zeitig (Hinweis: Abfahrt Guntramsdorf: 6.00 Uhr) besuchten wir die Frauenberatungsstelle BABSI in Freistadt(http://memb ers.aon.at/babsi-frauenberatung/). Hier wurde mir von den Beraterinnen dieser Einrichtung über die Probleme der Frauen im Bezirk Freistadt berichtet.
Und danach hatte ich dort direkt vor Ort eine Telefonsprechstunde mit der Freistädter Rundschau (http://www.rundschau.co.at), in der zwei Themen hervorstachen, die auch schon bei der Besprechung mit den Mitarbeiterinnen von BABSI besonders wichtig waren: Vereinbarkeit von Beruf und Familie und AlleinerzieherInnen.
Beides Bereiche, die auch mir als Frauenministerin sehr am Herzen liegen. Denn gerade das vor kurzem in Begutachtung geschickte Einkommensabhängige Kindergeld berührt beide Themen. Erstens AlleinerzieherInnen, weil wir hier erreichen konnten, dass diese Gruppe unter bestimmten Voraussetzungen 2 Monate länger das Kindergeld beziehen kann. (Details dazu können hier nachgelesen werden: http://frauen.bka.gv.at/site/cob__36224/6608/default.aspx)
Und der zweite Bereich, der durch das einkommensabhängige Kindergeld berührt wird, ist die Kinderbetreuung: Eltern, die sich für die kürzeste Variante des Kindergelds mit 12 Monaten plus 2 Monate PartnerIn entscheiden, werden spätestens nach 14 Monaten massiv die Forderung nach mehr Kinderbetreuungseinrichtungen erheben. Beim Ausbau dieser Einrichtungen ist zwar schon viel passiert, wir müssen aber noch mehr tun. Daher möchte ich auch, dass die Anstoßfinanzierung des Bundes für weitere Kinderbetreuungseinrichtungen in den Bundesländern auch nach dem Jahr 2010 weitergeführt wird.
Zu Mittag nahm ich dann an einer Pressekonferenz gemeinsam mit dem Oberösterreichischen SPÖ-Spitzenkandidaten LHStv. Erich Haider und der Frauenvorsitzenden der SPÖ OÖ NRabg Sonja Ablinger unter dem Titel „Chancengerechtigkeit als Zukunftsfrage für Frauen in Oberösterreich“ teil. Ich muss sagen, dass die SPÖ Oberösterreich sehr vorbildlich ist, was die kontinuierliche Arbeit für die Frauen angeht. Hier werden nicht nur Lippenbekenntnisse abgegeben, sondern es wird beständig für eine Besserstellung der Frauen gearbeitet. Und darum gings in der PK:http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090907_OTS0164
Am Nachmittag stand dann der Themenbereich Bildung- und Ausbildung am Programm. Von der Lehrwerkstätte des Österreichischen Bundesheers bis zur Produktionsschule Wels, in der in den Bereichen Metall, Holzbearbeitung, Lagerlogistik und Handel jugendliche Arbeitslose ausgebildet werden, habe ich heute viele überzeugende Ansätze für die Ausbildung unserer Jugend gesehen.
Ich war von beiden Einrichtungen wirklich beeindruckt!
Und schlussendlich gings noch zur Kandidatinnenpräsentation der SPÖ Frauen Oberösterreich. Lauter starke und engagierte Frauen und ein starkes und ambitioniertes Programm – so stelle ich mir Frauenpolitik vor : http://www.frauen-ooe.spoe.at/
Ein paar Impressionen: 







Gabriele Heinisch-Hosek
schreibt am 2009-09-07 20:19:25
Helmuth am 2009-09-09 12:47:53
eine Berichterstattung aus der Lehrwerkstatt