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LAPP BLOG 2012

Erfahrungen aus dem Leben einer Abgeordneten. Zusätzlich stelle ich Euch interessante Personen und Tätigkeiten in meinem Umfeld vor. Wenn ihr weiterhin dabei sein wollt, würde es mich freuen - Eure Christine Lapp www.christinelapp.at

Geld für Pflege und Gesundheit

Christine Lapp schreibt am 2009-04-19 10:38:31

Die momentane Diskussion bezüglich besserer Verteilung von Vermögen rennt nach Schema F wie schon mehrmals erlebt.


Fakt 1: Es gibt unterschiedlich hohe Anteile am Steueraufkommen. Diese unterschiedlichen Anteile sind nicht gerecht.


Fakt 2 Wenn diese Ungerechtigkeit halbwegs aufgehoben werden soll, dann müssen wir uns neue Wege einfallen lassen. Neue Wege heißt aber nicht, dass nun die Einfamilienhäuslbauer mehr zahlen müssen, sondern dass die Immobilienfondsbesitzergruppen auch ihr Scherflein zur Allgemeinheit beitragen sollen.


Fakt 3 Wollen wir die zukünftigen Anforderungen bei Pflege und Gesundheit bewältigen und das nicht nur kosmetisch, dann muss es neben dem effektiven Einsatz der vorhandenen Mittel auch zukünftige Mittel geben. Bereits in der vergangenen Großen Koalition gab es eine Einigung auf die Vermögenszuwachssteuer, die für Projekte wie Pflege eingesetzt werden sollte.


Fakt 4 Der Kollaps der Finanzmärkte darf nicht dazuführen, dass sich nach seiner Bewältigung, der Finanzglobus so weiterdreht wie bisher.


Fakt 5 Darauf müssen SozialdemokratInnen schauen, denn sonst tut es niemand.

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Kommentare

Andreas Sucher am 2009-04-19 19:16:30

Volle Zustimmung

Ich Stimme den Fakten von Christine voll und ganz zu. Ich denke die SPÖ sollte eine Studie zur Analyse der aktuellen Steuereinnahmen und -ausgaben in Auftrag geben und danach einen Reformprozess zur Umschichtung einleiten, mit den Zielen:
- Entlastung der ArbeitnehmerInnen und Familien
- Anzapfen der Finanzmärkte, wo notwendig!

Hannes Weißenbacher am 2009-04-20 21:41:34

Schon, aber ....

Liebe Christine, wir sollten uns aber auf eine vernünftige Bezeichnung einigen. Vermögenssteuer, Vermögenszuwachssteuer, Reichensteuer etc. tragen zur Verwirrung auch unserer eigenen Mitglieder bei. Wir müssen viel klarer kommunizieren, was mit Vermögen gemeint ist, damit sich die Häuslbauer und Schrebergärtenbesitzer nicht fürchten.
Deinen Fakten kann ich voll zustimmen, klingen richtig steirisch und nicht großkoalitionär.

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(2 Kommentare)

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