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Zugangsbeschränkung Studieneingangsphase?

Lisa Werderitsch schreibt am 2009-04-13 14:09:56

Vergangenen Montag verkündete Wissenschaftsminister Hahn im Kurier, dass er plane, die Studieneingangsphase, die bisher zur Orientierung der StudentInnen gedient habe, zur Zugangsbeschränkung für das restliche Studium umzufunktionieren. Diese Ankündigung stützt Hahn auf eine Online-Umfrage unter Studierenden, derzufolge 45% der Studierenden für 'bestimmte Studienrichtungen' Beschränkungen für notwendig halten. Gesehen hat diese Umfrage niemand.


 



Kritik an Hahns Ankündigung kommt vom VSStÖ, dem Verband Sozialistischer StudentInnen. Sophie Wollner, Spitzenkandidatin des VSStÖ, hält die Umfrage für dubios: "Es ist weder klar, von wem diese Studie durchgeführt wurde, noch wie tendenziös die Fragen gestellt wurden. Nach der jahrelangen Aushungerung der Universitäten jetzt Zugangsbeschränkungen einzuführen, um damit das Problem der Unterfinanzierung zu lösen, ist zynisch. Die Universitäten brauchen nicht weniger Studierende, sondern mehr Geld!"


 


Eine Eingangsphase solle es, gehe es nach Hahn, nach dem bereits bestandenen Bachelor auch für das Masterstudium geben. "Wenn wir bedenken, dass ein Masterstudium insgesamt etwa vier Semester hat, ist es Wahnsinn, nach der Hälfte eines Studiums einfach auszusieben", kommt vom VSStÖ.


 


Der VSStÖ ist gegen Zugangsbeschränkungen auf allen Ebenen: "Wir lassen nicht locker und werden jedenfalls gegen die geplanten Beschränkungen kämpfen", erklärt Sophie Wollner.

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