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Petra "Penny" Bayr

Politik besteht aus Höhen und Tiefen, von beiden mag ich hier unregelmäßig berichten. Große wie auch kleine Ereignisse schreien danach kommentiert zu werden, bejubelt, bejammert oder einfach nur mitgeteilt. Jedenfalls freu ich mich über Tipps, Beistand und Solidarität!

Alternative zum statt Reparatur des Kapitalismus!

Petra "Penny" Bayr schreibt am 2009-04-02 17:40:17

Wie nicht anders zu erwarten war, haben die G-20 Hand an den Kapitalismus gelegt - um ihn weiter am Leben zu erhalten anstatt endlich ernsthaft über Alternativen nachzudenken. Herumzudoktern wird aber das Systam, das weit über eine Milliarde Menschen in extreme Armut geführt hat, nicht besser machen - es wird nur noch ein paar Jahre länger Menschen und Natur ausbeuten und eine Erde zurücklassen, die ausgesogen, vergiftet und voller Konflikte sein wird. Die Kontrolle der internationalen Finanzsysteme ist fein, aber nicht des Rätsels Lösung. Und dass 20, in keiner Weise dafür demokratisch legitimierte Staaten, sich als Retter der Welt gerieren, macht die Sache nicht gerade glaubwürdiger...

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Kommentare

Helmut Schwarz am 2009-04-03 08:50:15

Alternative ist einzige Überlebenschance

Tatsächlich liegt das Problem ja in der fiktiven Geldvermehrung (die Werte von Markennamen kann ja niemand essen, Zinsen sind ja keine greifbare Wertevermehrung,) die einem immer kleinerem verfügbaren Geldvolumen gegenübersteht. Dieses System hat (denken wir an Kreiskys: lernen Sie Geschichte) auch in der Vergangenheit mit dem Kollaps geendet und war der Auslöser aller Kriege. Die Zeit vor dem 2te Weltkrieg zeigt dies besonders klar, Deutschland war bankrott und der Jubel der Bevölkerung über die Diktatur und das englische stillhalten (Hauptgläubiger) gegen die Aggressionspolitik eine verständliche Folge der finanziellen Interessen.
Nachdem aus dem Fehler der Aufbau der Verliererstaaten gefördert wurde, war der Grundstein für den Frieden in Europa gelegt. Heute, 2 Generationen später ist dieses Wissen fast verloren, weder Politik noch Wirtschaft scheren sich um die Lehren aus der Vergangenheit.
In Österreich hätten wir die Chance einen sozialen Kapitalismus zu installieren, das Land ist klein und noch nicht am Abgrund. Dazu fällt mir nur eine Jugendaussage des Dr. Cap ein, die abgewandelt so interpretiert werden sollte: das geringste Einkommen darf nicht weniger als ein Siebentel des höchsten Einkommens sein. Schon aus humanitären Gründen, die Geringschätzung von einfacher Arbeit verbieten sollte. Zinsen auf Geld ist abzuschaffen bzw. voll an den Staat abzuliefern, dafür sollte Arbeit im obigen Rahmen nicht besteuert werden. ( der Wahnsinn, daß immer weniger immer mehr Einkommen haben und immer mehr immer weniger ist ja die Konsumbremse, die die Wirtschaft zum Abbau der Arbeitskräfte zwingt
Lobbiismus als andere Form der Korruption ist unter Strafe zu stellen.
Nun wäre es die Aufgabe der Politik diese Wende herbeizuführen, hier ist das Gedankengut der Sozialdemokratie durchaus in der Nähe: die kreativsten Köpfe sollten die sinnvollsten Veränderungen analysieren, formulieren und präzisieren. Dazu gehört der Mut, die Verfassung an manchen Stellen anzutasten, viele Krebsgeschwüre sind im Lauf der Zeit ohnehin entstanden und sollten entfernt werden.
Das Thema ist zu komplex für eine Personengruppe, daher kann diese Veränderung nur vom Menschen ausgehen, der ja auch der Nutzniesser sein wird. Benutzen wir auch keine ausreden wie Globalisierung usw. Nur unsere eigene Kraft kann uns helfen, jeden Menschens individuelle Stärke.
Leisten wir alle unseren Beitrag.....

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