Nach Ex-Agrarkommissar Fischler entpuppen sich nun auch drei schwarze Minister als Lobbyisten für die Gentechnik, die offensichtlich alles versuchen, um den Gentechnik-Anbau in Österrreich zuzulassen. Offensichtlich, weil der Chef des Pro-Molterer-Personenkomitees Franz Fischler sein Geld damit verdient, vollzieht die ÖVP nun diesen Schwenk und verlässt den breit getragenen Anti-Gentechnik-Kurs der österreichischen Parteien.
Täglich tauchen neue brisante Informationen rund um die Machenschaften der Volkspartei auf und geben Anlass zu Beunruhigung und Empörung. Dass der "dialog gentechnik" von gleich drei schwarzen Ministerien gesponsert wird und das Geld der SteuerzahlerInnen für die Gentechnik-Werbung ausgibt, ist nich zu akzeptieren. Der Verein "dialog gentechnik" setzt sich massiv für den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft ein und ist deswegen bei den SozialdemokratInnen schlecht angeschrieben. Jetzt wurde bekannt, dass dieser Verein durch die VP-Ministerien Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheit fast 1,9 Millionen Euro erhalten hat.
Die Position der SPÖ ist klar und eindeutig: Keine Freisetzung genmanipulierter Pflanzen und kein Einsatz von Gentechnik in der heimischen Landwirtschaft - auch nicht für Agrotreibstoffe! Daher sollen die bestehenden Importverbote aufrecht bleiben. KonsumentInnenfreundliche Kennzeichnung der Lebensmittel mit eindeutigen Hinweisen zu Gentechnik. Ganz wichtig: Bestehende Haftungslücken bei der Gentechnik in der Landwirtschaft müssen rasch geschlossen werden, daher: Lückenlose Haftungsbestimmungen für ökologische, ökonomische und gesundheitliche Schäden durch Gentechnik!



Petra "Penny" Bayr
schreibt am 2008-09-25 14:15:44