
Immer häufiger wird über Alternative Energieerzeugung diskutiert - leider noch viel zu selten denkt man allerdings an Energieeinsparung.
Hier gibt es nicht nur Energiesparlampen, Gebäudesanierung und Energieeffiziente Haushaltsgeräte, sondern man kann auch viel „unsinnigen Energieverbrauch“ verhindern.
Und hier kann sich jeder einbringen: Muss wirklich jede Wäsche mit Vorwaschprogramm gewaschen werden? Ist ein singender Blumenstrauß wirklich ein geeignetes Geschenk? Alle ausser Haus und dennoch sind Licht und Heizung an?
Und noch ein weiterer Punkt: Bei Produkten sollte nicht nur der Energieverbrauch berücksichtigt werden, sondern auch die Lebensdauer, Reparaturmöglichkeit oder der Energieaufwand zur Herstellung.
Erst sollte es mehr „Energiebewusstsein“ im Verbrauch geben, um dann den verbleibenden Bedarf mit Erneuerbarer Energie zu decken. Hier eignen sich insbesondere regionale Kleinanlagen, welche an die örtlichen Gegebenheiten angepasst sind. Damit wird man nicht nur unabhängiger vom Ölpreis, sondern fördert auch die regionale Wertschöpfung.
Klar ist allerdings auch: Unsere Lebensmittel dürfen nicht vergast oder verbrannt werden - stattdessen können Abfälle wie Stallmist genutzt werden. Gerade der intensive Gülleaustrag ist aus ökologischer Sicht ohnehin eher kritisch zu betrachten… Damit lässt sich auch Biogas herstellen - und gerade hier gibt es viel Forschung, damit in Zukunft der Gasertrag noch wirtschaftlicher ist als bisher.
Klar ist: Auch Alternative Energieerzeugung hat negative ökologische Auswirkungen. Bei einem Wasserkraftwerk zum Beispiel Gewässerverbauung, Platzbedarf und Ressourcenverbrauch beim Bau - Daher: Strom sparen!



Pia Paola Huber
schreibt am 2008-09-22 19:55:02