Im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung spielt die Regionalisierung eine bisher zu gering bewertete Rolle. Regionalisierung führt zu kürzeren Transportwegen, zur Direktverarbeitung und damit geringerem Energieaufwand, stärkt Klein- und Mittelbetriebe und damit lokale Arbeitsplätze und schafft eine regionale Identität, wodurch eigene Produkte an Wert gewinnen.
Und es gibt einige Ideen diese Regionalisierung zu fördern:
- Steuern auf Ressourcen und Energie anstatt auf den Faktor Arbeit
- strengere soziale und ökologische Standards für importierte Waren
- Konzept der kurzen Wege in der Verkehrsplanung
- Verteuerung der Eurovignette
- ein verpflichtendes Umweltlabel, das alle Produkte kennzeichnet, ob diese umwelt- und sozialverträglich sind.
Dieses Umweltlabel (Sustainability Label) sollte benoten, wie sozial- und umweltverträglich Produkte sind. Transportkilometer, Lebensdauer, Abfallanfall und Reparaturmöglichkeit sollten ebenfalls Teil der Benotung mittels Umweltlabel sein.
Damit können Konsumenten entscheiden, welches Produkt sie kaufen wollen - und die regionale Wirtschaft kann hier natürlich punkten: geringe Transportwege, keine Kinderarbeit, hohe Umweltauflagen,...



Pia Paola Huber
schreibt am 2008-09-11 19:41:54