Bei einer Pressekonferenz hat heute die österreichische Plattform gegen weibliche Genitalverstümmelung, deren Initiatorin ich bin, eine neue Broschüre vorgestellt, die sich an Eltern wendet, die vorhaben, ihre Töchter verstümmeln zu lassen. Die Broschüre ist sehr kurz und sachlich, klärt über medizinische und psychische Folgen für die Mädchen auf und schildert die österreichische Rechtslage: FGM ist in Österreich (schwere) Körperverletzung und damit eindeutig verboten.
Die unnötige Debatte über Kutlurdelikte, die BM Fekter im Sommer vom Zaun gebrochen hat, ist keineswegs hilfreich: damit wird Gewalt stigmatisiert, die Beratung und Prävention wird noch schwieriger. Und Menschenrechte sind unteilbar: jede Form von Körperverletzung ist strafbar, jede Form von Menschenrechtsverletzungen nicht hinzunhemen!
Link: http://www.stopfgm.net



Petra "Penny" Bayr
schreibt am 2008-09-10 12:46:20