Unter dem Motto "Toleranz hat viele Gesichter" hat die SPÖ Wien vor über einen Jahr eine Kampagne gestartet, die nun eine breite Fortsetzung findet: Wir wollen Menschen in unterschiedlichen Zusammenhängen zeigen, dass das Zusammenleben der Wienerinnen und Wiener gut funktioniert, dass sich die Menschen in unserer Stadt nicht von irgendwelchen Scharfmachern gegeneinander aufhetzen lassen, dass es das friedliche Miteinander ist, um das es den Menschen geht. In diesem Sinne hat die Kampagne "Viele Gesichter" nun unterschiedliche Aktionsmöglichkeiten bekommen: "Gastfreundschaft hat viele Gesichter" motiviert GastronomInnen, gemeinsam mit ihren Gästen gegen Fremdenfeindlichkeit aufzutreten, "Fußball hat viele Gesichter" spricht die Fans an und zeigt, dass es nicht darauf ankommt, wo die Menschen, die die Tore schießen, geboren worden sind. "Liebe hat viele Gesichter" hat zum Ziel, dass die Liebe wachsen soll dürfen, wo auch immer sie hinfällt, "Kultur hat viele Gesichter" bietet einen bunten Veranstaltungskalender an und bei "Handwerk hat viele Gesichter" geht es um Professionalität von Dienstleistung - Fremdenfeindlichkeit hat in dieser Branche nichts verloren!
Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele die Kampagnenseite besuchen und bei den diversen Aktivitäten mittun - und natürlich sind auch noch zusätzliche Ideen für niederschwellige Mitmach-Geschichten herzlich willkommen!

Petra "Penny" Bayr schreibt am 2010-07-14 13:12:28
Einige Duzend Menschen nahmen sich heute den ganzen Tag Zeit darüber nachzudenken, mit welchen Methoden und in bei welchen Themen wir einer Gesellschaft ohne Diskriminierung näher kommen könnten. Änderungen im Asylrecht, Vorbilder für eine gelungene Integration, ein Tag der Netzwerke im Rathaus,... waren nur drei von den vielen Ideen, die dann letztlich auch mit dem Wiener Bürgermeister in einer ausführlichen Diskussion erörtert worden sind.
"Frauen sichtbar machen" ist ein Motto der sozialdemokratischen Frauen, wo es uns darum geht, dass Frauen und ihr Beitrag für die Weiterentwicklung der Gesellschaft auch dementsprechend vor dem Vorhang geholt werden. Mit der heutigen Benennung der Wohnhausanlage in der Davidgasse 76-80 in Favoriten in Anna Boschek-Hof gibt es einen Gemeindebau mehr, der nach einer großen Wienerin benannt ist und an ihre Leistungen erinnert.
Am Dienstag hatte ich die Möglichkeit, bei einem Colloquium des portugiesischen Parlaments zum Thema Menschenrechte über die Bewusstseinbildung unter ParlamentarierInnen für die Themen Müttergesundheit und sexuelle Rechte zu referieren. Das Millennium Development Goal 5, das zum Ziel hat, die Müttersterblichkeit zu reduzieren, ist jenes, bei dem wir am weitesten von den Zielen entfernt sind, die wir bis zum Jahr 2015 erreichen wollen.
11 Bands und 100.000 Rosen waren heute das Motto am Rathausplatz. Bei dieser Veranstaltung im Zuge der Wiener Festwochen stand das friedliche Miteinander und die Toleranz im Vordergrund. 100.000 Rosen wurden an all jene Menschen verteilt, die sie an andere weiterschenken wollen: um jemanden kennen zu lernen, um einen lange währenden Streit zu schlichten oder einfach, um einmal Danke zu sagen.