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Petra "Penny" Bayr

Politik besteht aus Höhen und Tiefen, von beiden mag ich hier unregelmäßig berichten. Große wie auch kleine Ereignisse schreien danach kommentiert zu werden, bejubelt, bejammert oder einfach nur mitgeteilt. Jedenfalls freu ich mich über Tipps, Beistand und Solidarität!

Öffentlich, seit 2008-07-15 20:30:48 eröffnet von Petra "Penny" Bayr

Letzte Änderung: 2010-02-04 12:07:55

Viele Gesichter gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

Petra "Penny" Bayr schreibt am 2010-07-14 13:12:28

viele GesichterUnter dem Motto "Toleranz hat viele Gesichter" hat die SPÖ Wien vor über einen Jahr eine Kampagne gestartet, die nun eine breite Fortsetzung findet: Wir wollen Menschen in unterschiedlichen Zusammenhängen zeigen, dass das Zusammenleben der Wienerinnen und Wiener gut funktioniert, dass sich die Menschen in unserer Stadt nicht von irgendwelchen Scharfmachern gegeneinander aufhetzen lassen, dass es das friedliche Miteinander ist, um das es den Menschen geht. In diesem Sinne hat die Kampagne "Viele Gesichter" nun unterschiedliche Aktionsmöglichkeiten bekommen: "Gastfreundschaft hat viele Gesichter" motiviert GastronomInnen, gemeinsam mit ihren Gästen gegen Fremdenfeindlichkeit aufzutreten, "Fußball hat viele Gesichter" spricht die Fans an und zeigt, dass es nicht darauf ankommt, wo die Menschen, die die Tore schießen, geboren worden sind. "Liebe hat viele Gesichter" hat zum Ziel, dass die Liebe wachsen soll dürfen, wo auch immer sie hinfällt, "Kultur hat viele Gesichter" bietet einen bunten Veranstaltungskalender an und bei "Handwerk hat viele Gesichter" geht es um Professionalität von Dienstleistung - Fremdenfeindlichkeit hat in dieser Branche nichts verloren!


Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele die Kampagnenseite besuchen und bei den diversen Aktivitäten mittun - und natürlich sind auch noch zusätzliche Ideen für niederschwellige Mitmach-Geschichten herzlich willkommen!

Link: http://www.vielegesichter.at/

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open space: für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung

Petra "Penny" Bayr schreibt am 2010-06-02 20:08:34

open spaceEinige Duzend Menschen nahmen sich heute den ganzen Tag Zeit darüber nachzudenken, mit welchen Methoden und in bei welchen Themen wir einer Gesellschaft ohne Diskriminierung näher kommen könnten. Änderungen im Asylrecht, Vorbilder für eine gelungene Integration, ein Tag der Netzwerke im Rathaus,... waren nur drei von den vielen Ideen, die dann letztlich auch mit dem Wiener Bürgermeister in einer ausführlichen Diskussion erörtert worden sind.


Die TeilnehmerInnen waren sich darin einig, dass dieser heutige open space ein gelungener Startschuss für eine künftige strukturierte Auseinandersetzung zivilgesellschaftlicher AkteurInnen für eine Stadt und ein Land ohne Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung war. Wir haben es geschafft, über die Phase der Analyse hinweg zu kommen und konkrete Projekte zu planen sowie Grundsteine für künftige neue Kooperationen zu legen.

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Anna-Boschek-Hof

Petra "Penny" Bayr schreibt am 2010-05-27 17:50:08

Gedenktafel Anna Boschek"Frauen sichtbar machen" ist ein Motto der sozialdemokratischen Frauen, wo es uns darum geht, dass Frauen und ihr Beitrag für die Weiterentwicklung der Gesellschaft auch dementsprechend vor dem Vorhang geholt werden. Mit der heutigen Benennung der Wohnhausanlage in der Davidgasse 76-80 in Favoriten in Anna Boschek-Hof gibt es einen Gemeindebau mehr, der nach einer großen Wienerin benannt ist und an ihre Leistungen erinnert.


Anna Boschek war eine der acht Frauen, die nach Einführung des Frauenwahlrechts Ende 1918 dann bei den Wahlen am 18. Februar 1919 in die Nationalversammlung gewählt wurde. Anna Boschek musst mit neuen Jahren, nach nur vier Jahren Volksschule, beginnen zu arbeiten. Ihr Vater war gestorben und sie musste mit ihrem Einkommen die Familie mit unterstützen. Bald schloss sie sich der Gewerkschaftsbewegung an und kämpfte sowohl in den Strukturen der ArbeitnehmerInnen-Interessensvertretung als auch in denen der Sozialdemokratie um die Verankerung von Frauen in den Gremien.


Im Parlament wirkte sie maßgeblich an der Gestaltung des Heimarbeiterinnen-, Haugehilfinnen-, Hebammen und Ammengesetzes mit. Getreu ihrem Motto war sie unermüdlich für die Rechte der Frauen tätig und wurde so zu einem beeindruckenden Vorbild für viele Politikerinnengernerationen nach ihr: "Allüberall muss der Gesellschaft begreiflich gemacht werden, dass ein Zustand unhaltbar ist: wo ein Teil der Bevölkerung die schwersten Lasten tragen muss, aber eines jeden Selbstbestimmungsrechtes beraucht ist" ist heute noch im Eingang der Zentrale der SPÖ in der Löwelstraße zu lesen.

Link: http://www.dasrotewien.at/online/page.php?P=11083

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Müttersterblichkeit als Thema im portugiesischen Parlament

Petra "Penny" Bayr schreibt am 2010-05-19 19:23:30

Portugisisches ParlamentAm Dienstag hatte ich die Möglichkeit, bei einem Colloquium des portugiesischen Parlaments zum Thema Menschenrechte über die Bewusstseinbildung unter ParlamentarierInnen für die Themen Müttergesundheit und sexuelle Rechte zu referieren. Das Millennium Development Goal 5, das zum Ziel hat, die Müttersterblichkeit zu reduzieren, ist jenes, bei dem wir am weitesten von den Zielen entfernt sind, die wir bis zum Jahr 2015 erreichen wollen.


Seit Herbst bin ich Mitglied des Vorstandes des EPF, des European Parliamentary Forum on Population and Deveolpment, ein Zusammenschluss von Abgeordneten aus 25 europäischen Ländern, die sich mit dem Zugang zu sexueller und reproduktiver Gesundheit im Detail befasst. Da ich schon länger zu diesem Thema in Österreich aktiv bin und einiges zu FGM, HIV/Aids, ütersterblichkeit, Menschenhandel,... innerhalb und außerhalb des Parlaments getan habe, glaube ich, dass ich einige spannende Anregungen geben hab können.

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100.000 Rosen für ein friedliches Miteinander

Petra "Penny" Bayr schreibt am 2010-05-15 18:39:17

100.000 Rosen11 Bands und 100.000 Rosen waren heute das Motto am Rathausplatz. Bei dieser Veranstaltung im Zuge der Wiener Festwochen stand das friedliche Miteinander und die Toleranz im Vordergrund. 100.000 Rosen wurden an all jene Menschen verteilt, die sie an andere weiterschenken wollen: um jemanden kennen zu lernen, um einen lange währenden Streit zu schlichten oder einfach, um einmal Danke zu sagen.


Peter Florianschütz, Wiener Gemeinderat aus Favoriten, und ich haben ein paar hundert der Rosen nach Favoriten zu der Eröffnung der Bezirksfestwochen dort gebracht. Sie werden an BesucherInnen dieser Veranstaltung weitergegeben - denn auch in Favoriten ist ein friedliches und konstruktives Miteinander der Schlüssel, so machen Streit erst gar nicht entstehen zu lassen!

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