Viel Aufsehen erweckte die Aktion von vielen österreichischen NGOs, die im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit tätig sind. wobei sie vor dem Parlament 3000 Kreuze aufstellten. Damit wollen sie darauf aufmerksam machen, dass mit den geplanten Einsparungen im Budget der Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium genau so viele Kinderleben gerettet werden könnten.
Auch aus meiner Sicht ist die Bereitschaft Österreichs, nicht die internationalen Verpflichtungen für die Entwicklungspolitik einzuhalten beschämend. Wir sind mit unseren Zahlungen gemeinsam mit Portugal das Schlusslicht der EU, in der qualitativen Zusammensetzung unserer Gelder absolute Schlusslichter, was gestaltbare Mittel betrifft.
Nächste Woche werden wir im Parlament das Budget für 2011 beschließen, momentan laufen jede Menge Gespräche, die EZA Kürzungen noch zurückzunehmen. Ich bin in dem Zusammenhang stolz auf meine SPÖ-Fraktion, die sich da wirklich reinhängt. Ich hoffe sehr, dass wir erfolgreich sein werden!

Petra "Penny" Bayr schreibt am 2010-12-16 08:43:51
Wenn ein Strache einen Haider kopiert und sich als Bruno Kreisky auf sein politisches Vorbild nennt, dann hat das schon was Skurriles an sich. Ausgerechnet der Führer jener Partei, die Intoleranz zum Leitmotiv erwählt, vor Koalitionen mit rassistischen und faschistoiden Bewegungen keinerlei Scheu hat, von Provinzionalismus getrieben ist und keinerlei Probleme mit Verhetzung und dem Bedienen von jedem gängigen Vorurteil hat, hat mit Bruno Kreisky genau gar nichts gemein. Im Jahr 2011, dem Jahr, in dem Kreisky seinen 100 Geburtstag gefeiert hätte und in dem es viele Veranstaltungen rund um seine politischen Leistungen geben wird, werden wir diese aberwitzigen und grotesken Versuche der Vereinnahmung eines Politikers mit Weitblick und Verantwortung durch die österreichische Rechte noch des öfteren erleben. Abkaufen wird es ihr niemand.
Noch immer sind die Arbeitsbedingungen von ArbeiterInnen auf Blumenplantagen weltweit sehr schlecht. Besonders in Afrika, Lateinamerika und Asien schuften Frauen und Männer unter menschenunwürdigen Bedingungen, hantieren ohne jedlichen Schutz mit gefährlichen Chemikalien, haben keine geregelten Arbeitszeiten und verdienen erbärmlich. Beim kleinsten Aufbegehren werden sie entlassen, das Gründen von Betriebsräten oder das Beitreten zu einer Gewerkschaft kostet oftmals den Job.
Der Begriff "landgrabbing" stehet für eine neue Form des Landraubs, bei denen Staaten und private InvestorInnen für eigene Zwecke riesige Landflächen in afrikanischen und asiatischen Staaten kaufen oder pachten, Die lokale Bevölkerung, deren einzige Existenzgrundlage meist ein kleines Stück Land ist, wird dabei übergangen und in vielen Fällen von ihren Ländereien vertrieben.
Die Gewinnerin des Vorentscheides zu "Liebe hat viele Gesichter" hat mit ihrem Liebesbeweis an ihem Mann die Jury überzeugt und eine Gewista-Wand für eine Liebeserklärung gewonnen. Heute vormittags griff Manuela zu den Spraydosen und nahm künstlerisch mit ihrem Bild an Keith Harring Anleihe.