In Vorbereitung auf die Wahl waren wir auf einer Exkursion der anderen Art: in einem Haus mit 28.000 ausgestellen Exemplaren von Give Aways - vom Fächer über den Bierdeckel bis zu Bleistift und Pfefferonisamen gibt es alles, was sich die BesucherInnen des Victor Adler Marktes vermeindlich wünschen.
Manchen wenigen Dingen könnte ich ja was abgewinnen - etwa Pfefferonisamen mit roter, heißer Message. Aber da ist die Lieferfrist zu lange. Ich weiß einfach nicht, ob es überhaupt Sinn macht, sich in die Materialschlacht zu werfen und die Dinge sinn- und planlos in die Menge zu werfen. Hat dazu wer Ideen oder gute Erfahrungen???

Petra "Penny" Bayr schreibt am 2008-07-17 07:56:28
Die Ökostaffel macht Station in Wien. Seit vielen Jahren eine wunderbare Methode, vielen tausenden Menschen bei Duzenden Stationen in ganz Östererreich die Notwendigkeit des Klimaschutzes nahe zu bringen und vor allem im Bereich Verkehr Alternativen zum Auto aufzuzeigen.
Letzten Samstag auf der Regenbogenparade war wie immer eine Menge los. Erstmals war auch das Parlament mit zwei Regenbogenfahnen befalggt - ein deutliches Zeichen des Bekenntnisses zum Pluralismus, zur Gleichberechtigung von homosexuellen und transgender Personen, das mich sehr gefreut hat. Ich war im roten Oldtimer-Wagen der SoHo unterwegs - und bei der Uni gab es deutliche Bekundungen von mitmarschierenden "Krönchen-KolporteurInnen", dass LeserInnenbriefe in der politischen Auseinandersetzung für SpitzenfunktionärInnen nicht das probate Mittel sind. Sehe ich genauso und die Schreiber haben das ja auch eingestanden. Es ist ärgerlich, dass wir mit solchen Schnitzern zu kämpfen haben und dabei die eigentliche Message untergeht - nämlich dass es sich das europäische Projekt verdient hat, dass die BewohnerInnen der EU über Aktivitäten der EU besser informiert und in wichtige Entscheidungen eingebunden werden!