Nun haben sie sich wieder zusammengerottet, die organisierten Gegner der Fristenlösung. Angeführt von einem Mann, nona, der weiß ja höchstens, wie man Kinder produziert, aber die restliche Zeit verbringen diese Leute damit, darüber nachzudenken, wie man Frauen quälen kann. Z.B. mit so vertrottelten Slogans wie "Heute Abtreibungsrecht - morgen Euthanasiepflicht" oder "30 Jahre Holocaust am Fleischmarkt". Es werden die gynäkologischen Ambulatorien als Massenvernichtungsstätten bezeichnet und mit Konzentrationslagern im Zweiten Weltkrieg verglichen. Das ist ein Skandal und die Umkehrung historischer Tatsachen. Frauenministerin Gabi Heinisch-Hosek wird auf jeden Fall rechtliche Schritte prüfen lassen. Wir brauchen einen sofortigen Stopp der psychischen Gewalt durch religiöse Fanatiker, die den Frauen vor den Kliniken auflauern. Wir brauchen Schutzzonen.

Siegi Lindenmayr schreibt am 2009-09-04 10:22:58
Die AbtreibungsgegnerInnen von "Die Christen" rufen morgen zu einer Kundgebung gegen den Empfang zum 30-jährigen Bestehen des Ambulatoriums "Pro:Woman" vor dem Wiener Rathaus auf!
Als Engelmacher(in) bezeichnete man früher Personen, die (früher verbotene) Abtreibungen mit Stricknadeln oder ähnlichem vorgenommen hatten. Reiche konnten es sich immer richten, die Ärmeren hatten oft keine andere Möglichkeit als zur "Engelmacherin" zu gehen. Seit 1975 ist das in Österreich anders. Ein Schwangerschaftsabbruch ist in den ersten drei Monaten straffrei - und so soll das auch bleiben. Das 30-Jahr-Jubiläum der Klinik am Fleischmarkt wird nun von einigen Hardlinern der katholischen Kirche benutzt, um den Schwangerschaftsabbruch in Frage zu stellen. Die SPÖ wird nicht zulassen, dass verzweifelte Frauen wieder zu Engelmacherinnen gehen müssen.
Erst DEUTSCH, dann Plakat: Beim Kickl hat es sich ja manchmal noch gereimt, jetzt beweisen die "Dichter", dass sie selber nicht mehr dicht sind. "Erst DEUTSCH, dann Schule", dümmer gehts ja nimmer. Ein weiterer Kommentar erübrigt sich wohl. Ein weiteres Plakat der FPÖ-Linz reimt "Arbeitsstellen statt Zuwanderungswellen". An was erinnert uns das denn nur?
Gestern wurde der Gemeindebau in der Sechsschimmelgasse 19 nach dem weltberühmten Regisseur und Schauspieler Leon Askin (*