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FotoBlog siegi.net

Die Kamera ist im Alltagsleben nicht immer dabei, ich werde dennoch versuchen, halbwegs regelmäßig diesen Blog mit Fotos zu füllen - und diese zu kommentieren. Die Blogeinträge können - müssen aber nicht - mit der offiziellen Meinung der SPÖ übereinstimmen. Meine Website http://www.lindenmayr.spoe.at/

Öffentlich, seit 2007-10-18 18:55:19 eröffnet von Siegi Lindenmayr

Letzte Änderung: 2011-01-26 12:58:13

Wiener Verkehrsmittel werden billiger

Siegi Lindenmayr schreibt am 2011-10-13 22:25:22

ULF Linie DÖffi-Fahren in Wien wird ab nächstem Jahr noch attraktiver. Die Tarifreform ist sozial, fair und ausgewogen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Künftig verfügt Wien über eines der günstigsten Öffi-Tarifsysteme in ganz Westeuropa.

Die Tarifreform im Detail 

  • Jahreskarte um 365 Euro
    Der Preis für eine Jahreskarte der Wiener Linien wird ab 1. Mai 2012 bei Barzahlung 365 Euro betragen, bei monatlicher Abbuchung 375 Euro. Bislang betrug der Preis der Jahreskarte bei Barzahlung 449 Euro. Damit gehören die Wiener Linien mit ihrer Netzgröße bei dieser Fahrscheinkategorie zu den europaweit absolut günstigsten Anbietern. Zum Vergleich: In Amsterdam kostet eine Jahreskarte derzeit 780 Euro, in Stockholm 795 Euro. Der Durchschnittswert in Europa beträgt 662 Euro. Bereits jetzt nützen mehr als 360.000 Wienerinnen und Wiener das Angebot der Jahreskarte.
     
  • Monatskarte um 45 Euro
    Eine Monatskarte wird künftig um 45 Euro statt bislang 49,50 Euro erhältlich sein. Die Wochenkarte wird von 14 Euro auf künftig 15 Euro angepasst. Der Preis der 8-Tage-Klimakarte beträgt in Zukunft 33,80 Euro gegenüber 28,80 Euro aktuell. Die Fahrscheinkategorie für GelegenheitsfahrerInnen - der Einzelfahrschein - wird auf zwei Euro angepasst und ist damit im internationalen Vergleich nach wie vor deutlich günstiger als in vergleichbaren Städten. Einzelfahrscheine kosten etwa in Berlin derzeit 2,30 Euro, der Durchschnittswert in Europa beträgt 2,50 Euro. 95 Prozent aller Fahrgäste verwenden übrigens aktuell eine Zeitkarte bei der Nutzung der Wiener Linien.
     
  • Das Fahrrad fährt gratis - Erfolgsmodell Mobilpass wird fortgeführt
    Weitere Fahrscheintarife bzw. Fahrscheinkategorien werden analog zur Tarifstruktur derzeit von der Tarifabteilung der Wiener Linien berechnet und nach Vorliegen gesondert verlautbart. Eines ist aber bereits fix: Egal, mit welcher Fahrkarte die KundInnen der Wiener Linien künftig unterwegs sind, ist die Mitnahme eines Fahrrades in Zukunft gratis.

    Und: Der am 1. April 2008 eingeführte Mobilpass der Stadt Wien wird in bewährter Weise fortgesetzt. Die Abwicklung des Mobilpasses der Stadt Wien obliegt der Magistratsabteilung 40. Vom vielfältigen Angebot des Mobilpasses profitieren MindestpensionistInnen und alle erwachsenen BezieherInnen der Mindestsicherung. 

    Der Mobilpass bietet neben anderen Ermäßigungen bei den Wiener Linien auch künftig eine Monatskarte zum Tarif von 15,20 Euro.
     

  • SeniorInnentarife bleiben gleich günstig
    Die SeniorInnentarife der Wiener Linien bleiben tariflich gleich günstig wie bisher (224 Euro bei Barzahlung), allerdings werden sich die Anspruchsvoraussetzungen ändern. Ab 1. Jänner 2012 können alle SeniorInnen (Männer und Frauen), die 60 Jahre oder älter sind, eine ermäßigte Seniorenkarte erwerben. In den nächsten 10 Jahren wird die Altersgrenze für die Berechtigung zum Erwerb einer Seniorenjahreskarte jeweils alle zwei Jahre um ein Jahr angehoben (z.B. 2014 von 60 auf 61 Jahre). Ab dem Jahr 2022 liegt die Altersgrenze einheitlich bei 65. Damit wird bei den Seniorentarifen die allgemeine Anhebung des Pensionsalters nachvollzogen.
     
  • Verbesserung bei Semestertickets für Wiens Studierende
    Änderungen gibt es ab dem  Wintersemester 2012/13 für Studierende an Universitäten bzw. an Fachhochschulen. Studierende aller anerkannten Universitäten bzw. FHs können mit einem aufrechten Hauptwohnsitz in Wien jeweils ein Semesterticket (als Netzkarte für ganz Wien) für 5 Monate (jeweils vom 1.09. bis zum 31.01. bzw. vom 1.02. bis zum 30.06.) zum Preis von 75 Euro lösen. Für alle übrigen Studierenden wird dieses Semesterticket um 150 Euro angeboten werden. Damit wird eine langjährige Forderung der Studierenden-VertreterInnen nach einer Ausweitung der Gültigkeitsdauer der ermäßigten Semestertickets erfüllt, da zahlreiche Studienrichtungen bzw. die Fachhochschulen bereits Veranstaltungen vor Beginn der allgemein üblichen Semesterdauer von Anfang Oktober bis Ende Jänner anbieten. Alle Studierenden an Wiener Hochschulen/Fachhochschulen erhalten ihr Semesterticket in Zukunft jeweils bis zum vollendeten 26. Lebensjahr unabhängig vom Bezug der Familienbeihilfe. Derzeit kann ein Semesterticket vergünstigt nur unter Nachweis des Bezugs der Familienbeihilfe und längstens bis zum 24. Geburtstag gelöst werden.
     
  • Ausdehnung des Geltungszeitraums der Nachmittagsbildungskarte
    Schülerinnen und Schüler, deren Wohnort direkt neben einer Bildungseinrichtung liegt und daher keine Schülerstreckenkarte vorliegt, können eine Nachmittagsbildungskarte um 6 Euro pro Monat erwerben. Ab dem Schuljahr 2012/13 wird der Geltungszeitraum ausgeweitet: Diese Karte gilt dann von Montag bis Freitag bereits ab 12 Uhr (bislang 13 Uhr) für den Rest des Tages bzw. künftig auch am Samstag ganztägig. Auch Fahrten für Lehrausgänge und andere Schulveranstaltungen sind nun inkludiert. Bereits jetzt fahren SchülerInnen in Wien bis zum Alter von 19 an Sonn- und Feiertagen und in den Ferien generell gratis.
     
  • Erhöhung der Strafen für SchwarzfahrerInnen
    Der „Tarif" fürs Schwarzfahren wird deutlich teurer. Wer beim Schwarzfahren erwischt wird, zahlt künftig 100 Euro statt aktuell 70 Euro. Schwarzfahren zahlt sich in Wien absolut nicht aus, da auch die Kontrollen laufend verstärkt werden - im Sinne aller zahlenden Fahrgäste.
     
  • Bindung der Tarife der Wiener Linien an die Teuerung
    In Zukunft werden die Tarife der Wiener Linien an die allgemeine Teuerung gekoppelt. Analog zu Modellen in anderen Städten wird künftig jährlich überprüft, ob in den jeweiligen Fahrscheinkategorien eine Teuerung vorliegt oder nicht. Mit dieser Regelung sollen in Zukunft große Preissprünge ausgeschlossen werden. Die Entwicklung der Tarife folgt dann der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

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Das WUK wird 30

Siegi Lindenmayr schreibt am 2011-10-03 18:50:47

WUK 30 JahreÜber 30 Jahre WUK am Alsergrund könnte ich viel erzählen. Ich war dort sogar einmal DJ bei einem Hoffest (1982?) ;-) Ich belasse es hier "feierlich" bei meinem offiziellen Glückwunsch-Statement:

30 Jahre Werkstätten und Kulturhaus im Alsergrund - das ist wahrlich ein Grund zum Feiern.
Das WUK-Projekt, ein offener, selbstverwalter Kulturraum zu sein, ein Raum für die gelebte Verbindung von Kunst, Politik und Sozialem, war vor 30 Jahren in Europa einzigartig.
Die Idee ist sehr erfolgreich umgesetzt worden und Vorbild für viele ähnliche Projekte gewesen.
Die Politik in Person des damaligen Kulturstadtrates Helmut Zilk hat das WUK von Anfang an unterstützt und die "Besetzer" konnten gewaltfrei ins freistehende ehemalige TGM einziehen, weil ihnen - typisch Alsergrund - aus der Bezirkspolitik der Schlüssel zum Eingangstor zugespielt worden ist.
Der bis heute anhaltende Erfolg ist jedoch vor allem den vielen engagierten Menschen verschiedener Kulturen, Generationen und Geschlechter, die in den einzelnen Fach-Bereichen von Gesellschaft über Kunst bis zu SeniorInnen und weiters in den Ausbildungs- und Beratungsprojekten, dem Veranstaltungsbetrieb und der Verwaltung des Hauses tätig waren und sind, zu verdanken.
Ihnen allen gilt mein Glückwunsch!
Siegi Lindenmayr, Landtagsabgeordneter SPÖ-Alsergrund

Link: http://www.wuk.at/WUK30

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Progressive Netzpolitik der SPÖ

Siegi Lindenmayr schreibt am 2011-09-17 07:56:13

Netzpolitik der SPÖUnter der Federführung von Sonja Ablinger haben in den letzten Monaten zahlreiche Interessierte (auch ich durfte mittun) ein gutes Positionspapier zur Netzpolitik erarbeitet, siehe URL. Textauszug:

Stärkung der Position von KonsumentInnen:



 


Entkriminalisierung von Filesharing: Die quasi kostenlose Verbreitung digitaler Inhalte über das Internet stellt analoge Geschäftsmodelle vor große Herausforderungen. Die Lösung kann aber nicht in der Kriminalisierung des nicht-kommerziellen Tauschs von Dateien und damit des Schulhofs oder einer totalen Überwachung des Internets bestehen. Vielmehr gilt es den Strukturwandel hin zu neuen Geschäftsmodellen aktiv zu begleiten und alternative Formen der Vergütung zu entwickeln. So ist eine Legalisierung mit Einführung von Pauschalvergütungsmodellen grundsätzlich überlegenswert, wenn gewährleistet wird, dass bei Einhebung durch Verwertungsgesellschaften (die dem Treuhandprinzip verpflichtet sein müssen und nicht im Einflussbereich der Unterhaltungsindustrien stehen dürfen), die Fragen der Transparenz und gerechten Verteilung der Vergütungen garantiert sind. Gleichzeitig muss es zu einer umfassenden, also weitgehenden Entkriminalisierung von nicht-kommerziellem Datentausch im Internet durch den Wegfall strafrechtlicher und zivilrechtlicher Folgen für Privatpersonen kommen.

Link: http://stream.klub.spoe.at/netzpolitik/Netzwerk_Positionspapier.pdf

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Premiere: Der Floh im Ohr

Siegi Lindenmayr schreibt am 2011-09-13 20:19:23

Der Floh im OhrDie Kolpingbühne Wien 9 präsentiert: George Feydeau’s
Der Floh im Ohr

Monsieur Chandebise ist ein treu liebender Ehemann. Das zumindest glaubt seine Frau Raymonde. Bis sie eines Tages ein paar Hosenträger zugeschickt bekommt, die ihr Mann in einem zwielichtigen Hotel zurückgelassen haben soll. Erbost plant die geprellte Ehefrau Rache.

Und schon nimmt eine rasante Komödie ihren Lauf: Ein Neffe mit Sprachfehler, ein „lebenskundiger“ Arzt, ein „Freund des Hauses“, der seine Angel nach fremden Frauen auswirft und ein eifersüchtiger Spanier kommen irgendwie alle in dieses Hotel, ohne die anderen treffen zu wollen...

Vorstellungen am: 14./ 15./ 16./ 17./ 21./ 22./ 23./ 24. September 2011
Beginn jeweils 19.30 Uhr
Eintritt: Freiwillige Spende für Kolping-Sozialprojekte

Kolpinghaus Wien 9
1090 Wien, Liechtensteinstrasse 100

Das Ensemble freut sich auf Ihren Besuch!

Link: http://www.kolpingbuehne.at/

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Money Money must be funny

Siegi Lindenmayr schreibt am 2011-09-06 19:53:28

SchellackDie unersättliche Musikindustrie-Bürokratie braucht wieder Geld. Dass die bösen Raubkopierer am Niedergang der Musikkonzerne schuld sein sollen, glaubt ihnen kein Mensch mehr, daher wird was Neues geplant: Verlängerung der Schutzfrist für Musikaufnahmen von 50 Jahre auf zumindest 70. Was harmlos klingt, bringt so gut wie keinem Künstler was, denn die vier Major Labels Universal, Sony BMG, Warner Music und EMI sind im Besitz von fast allen Rechten, während 80% der Kunstschaffenden sowieso immer leer ausgehen. Die Labels stecken zu 72 %, das erfolgreichste Fünftel der Künstler zu weiteren 24 % alle Einnahmen aus Aufnahmen ein. Die verbleibenden 4 % verteilen sich auf 80 % der ausübenden Künstler. Weitere Argumente gegen den Raubzug der Musikindustrie siehe URL http://irights.info/userfiles/Schutzfrist_A5_dt_web_final(1).pdf

Link: http://irights.info/userfiles/Schutzfrist_A5_dt_web_final(1).pdf

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